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FDP Saarbrücken I 16.04.2009

FDP Saarbrücken I 16.04.2008

Die Stadt vernichtet systematisch die wenigen städtischen Parkflächen.

Parkfalle: In der Franz-Josef-Röderstr. sind städtische PKW-Stellplätze zugunsten von Bus-Parkplätzen beseitigt worden. Die Beschilderung ist zudem unzureichend und verwirrend. Seitdem wird bei Autofahrern, die dort weiter parken, fleißig abkassiert!

Wieder einmal wird der Verdacht bestätigt, dass die Stadt systematisch die noch bestehenden städtischen Parkflächen Stück für Stück beseitigt und so die Autofahrer zwingt, in die überteuernden innerstädtischen Parkhäuser auszuweichen.

So wurden in der Franz-Josef-Röderstr. -zwischen der Einmündung Spichererbergstr. und der „Alten Brücke“- auch saarseitig die bestehenden städtischen Parkplätze kurzerhand als „Bus-Parkplätze“ deklariert. Damit sind in der Franz-Josef-Röderstr. jetzt auf einer längeren Strecke beide Parkseiten für Busse reserviert.

FDP-Kandidat zum Stadtrat Rüdiger Linsler: „Hier zeigt sich mal wieder, welche autofeindliche Politik in Saarbrücken betrieben wird. Anstatt intensiv an Lösungen zu arbeiten, wie generell mehr preiswerter Parkraum für die Besucher unserer Stadt geschaffen werden kann, vernichtet die Stadt systematisch städtischen Parkraum.
Diese Politik spielt den Parkhaus-Betreibern in die Hände, die sich das Parken teuer genug bezahlen lassen. Um aber die Innenstadt Saarbrückens als Zentrum gegenüber den umliegenden Städten zu stärken, brauchen wir wieder mehr preiswerten Parkraum in der Landeshauptstadt.“

Der Verdacht liegt zudem nahe, dass die Umwandlung der betroffenen PKW-Parkplätze in Bus-Parkplätze anscheinend als Parkfalle genutzt wird: So liegen dem FDP Kreisverband Saarbrücken-Stadt mehrere Beschwerden von Bürgern vor, die bemängeln, dass zwischen Einmündung Spichererbergstr. und „Alte Brücke“, saarseitig, -im Gegensatz zur Schlossmauer-Seite- lediglich nur ein winziges Schild in der Größe 15X20 cm auf die Veränderung hinweist. Viele Autofahrer haben den Eindruck, dass gerade dort jetzt fleißig Protokolle wegen Falschparkens verhängt werden, auch wenn Parkscheine aus den umliegenden Parkscheinautomaten an den Autoscheiben hinterlegt wurden.

Rüdiger Linsler: „Das ist ein unhaltbarer Zustand. Mal abgesehen davon, dass wir keine 20 und mehr Busparkplätze in der Franz-Josef-Röderstr. brauchen, muss die Stadt auf die Veränderung gebührend hinweisen. Saarbrücken braucht zufriedene Besucher in der Innenstadt, die gerne etwa zum Einkaufen in unsere Stadt zu uns kommen. Jeder zufriedene Kunde in Saarbrücken stärkt und steigert die Attraktivität unserer Stadt.“

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