FDP: Fahrradverbot in der Bahnhofstraße soll Sicherheit erhöhen

23.10.2018

Krämer: Radfahrer sollen auf Alternativrouten umsteigen oder Schieben

Die Freien Demokraten im Saarbrücker Rathaus fordern ein Fahrradverbot in der Bahnhofsstraße. „Dabei geht es uns darum, die verschiedenen Verkehrsteilnehmer besser zu vereinen und die Akzeptanz des Radverkehrs zu erhöhen. Um das Gefahrenpotential für Passanten während der Ladenöffnungszeiten in der Bahnhofstraße durch Fahrradfahrer zu verringern, ist es zwingend notwendig, ein Fahrradfahrverbot im Bereich zwischen Bleichstraße und Europagalerie einzuführen. Durch zu hoher Geschwindigkeit, fehlender Beachtung der Fußgänger und durch Ablenkung wie z.B. durch Kopfhörer und lauter Musik, ist die Sicherheit der Passanten durch Radfahrer erheblich gefährdet“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Karsten Krämer. „Das schadet auch der Akzeptanz von Fahrradfahrern, die es doch gerade zu erhöhen gilt.“

Um künftig mehr Sicherheit für Fußgänger zu gewährleisten und die Akzeptanz von Fahrradfahrern zu erhöhen, fordern die Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat durch ihren gestellten Antrag die Oberbürgermeisterin auf, ein Fahrradfahrverbot in der Bahnhofstraße zu prüfen.

„Hierbei findet keine Benachteiligung der Fahrradfahrer statt, da weiterhin Alternativrouten wie Kaiserstraße oder die Berliner Promenade befahrbar sind. Da der Andrang zu den Stoßzeiten zwischen 10:00 und 20:00 Uhr besonders groß ist, ist hier ein Fahrverbot zur Sicherheitsgewährung in der Fußgängerzone unumgänglich“, so Krämer weiter. Da der durchaus konstruktive Vorschlag nicht auf die Tagesordnung gesetzt wurde, lässt vermuten, dass die Verwaltung sich nicht weiter mit diesem Thema beschäftigen möchte.