FDP Saarbrücken mahnt zu mehr Sachlichkeit in der Debatte um den Feuerwehrchef

Freien Demokraten fordern Aufklärung im Feuerwehrausschuss

Saarbrücken, den 12.03.2019 – Der Fraktionschef der FDP Tobias Raab fordert SPD und CDU zu mehr Sachlichkeit in der Debatte um den Feuerwehrchef Schun auf.

Das Urteil des Landegerichtes hat Herrn Schun von den Vorwürfen freigesprochen. Jetzt die Frage aufzuwerfen, ob die Oberbürgermeisterin legitim gehandelt hat, indem sie den Feuerwehrchef vorläufig von seinen Aufgaben entbunden hat – wie es die CDU gerade macht – entspricht nicht meinem Rechtsverständnis. Wer einen Wahlkampf auf diesem Niveau führen möchte, demaskiert damit nur sich selbst“ so Tobias Raab.
Dennoch sei fraglich, wie zukünftig mit der Personalie Schun umgegangen werden soll. „Deshalb haben wir für den kommenden Ausschuss für öffentliche Einrichtungen den Antrag gestellt, dass die Verwaltung über die Konsequenzen des Urteils für den zukünftigen Einsatz von Herr Schun berichten soll. Auch wollen wir wissen, wie mit den Ergebnissen des Wachmannschaftsbeirates umgegangen wird“, so Raab weiter.

Der Wachmannschaftsberat wurde auf Initiative der FDP nach einer Vielzahl von Beschwerden in der Mannschaft gegen den ehemaligen Feuerwehrchef eingesetzt. „Hier liegt das Problem. Aufgabe der Oberbürgermeisterin ist, eine professionelle Organisation der Feuerwehr sicher zu stellen. Der zuständige Dezernent Schindel, der mit dieser Aufgabe maßlos überfordert war, wurde hier zurecht von seinen Aufgaben entbunden. Die Oberbürgermeisterin muss das Thema zur Chefinnen-Sache machen. Für mich stellt sich die Frage, ob es wirklich sinnvoll wäre, Herrn Schun in seine Position zu versetzen. Dazu möchte ich die Ergebnisse des Wachmannschaftsbeirat abwarten“, so Tobias Raab abschließend.