FDP schlägt Einbruchsradar für Saarbrücken vor

Saarbrücken, de 21.02.2019 – Im Saarland besteht eine erhebliche Häufung von Wohnungseinbrüchen mit gravierenden psychischen und finanziellen Folgen für die Betroffenen.  Die FDP möchte, dass sich die Menschen in ihren eigenen vier Wänden sicher fühlen. Dazu gehört, dass sie über die fortlaufende Entwicklung der Einbruchskriminalität in Saarbrücken zeitnah informiert sind.

„Deshalb setzen sich die Freien Demokraten in Saarbrücken für ein Einbruchs-Radar ein. Im Internet oder auch auf der App Saarbrücken sollen die stattgefundenen Einbrüche zeitnah unter Beachtung des Schutzes der Daten der Betroffenen dokumentiert werden. Ein solches Radar existiert in vielen Polizeibezirken in Deutschland, darunter flächendeckend in NRW. Diese Dokumentation der Fälle führt nicht zu Verunsicherung, sondern zu mehr Information der Bürger über Präventionsmaßnahmen und Hinweisen an die Polizei“, so der Spitzenkandidat für die Stadtratswahl Dr. Helmut Isringhaus.

Die FDP fordert zusätzlich die weitere Entlastung der Polizei von polizeifremden Aufgaben, mobile Polizeistationen, eine Optimierung der Zusammenarbeit mit der französischen Polizei mit kompatibler IT-Ausstattung und eine Verstärkung der Bundespolizei, um eine bessere polizeiliche Überwachung der Grenzen zu gewährleisten. Dabei muss auch die aktuelle Überlastung der französischen Polizei gesehen werden.
Die grundsätzlich positive Einstellung der Bevölkerung zu Schengen und Freizügigkeit innerhalb Europas darf nicht durch vermehrte Kriminalität im Schutz der nahen Grenze gefährdet werden.